Liebe Eltern, Mitarbeiter und Kollegen aller frankfurter Kindergärten, liebe DMBE e.V.-Mitglieder und Landesarbeitsgemeinschaft Freie Kinderarbeit Hessen e.V.
Nezabudka stellt das neue Projekt „Mal keine Kinderfragen“ vor.
Wir stellen Fragen zu den Themen, die uns bewegen an wichtige und bedeutende Persönlichkeiten. Manches werden wir auch in Frage stellen .
Heute sind Kandidaten zur OB-Wahl am Sonntag dran!
http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2791
Starten wir mit dem amtierenden Kandidaten, Herrn Peter Feldmann.
Lieber Herr Feldmann, vielen Dank, dass Sie unsere Sorgen ernst nehmen!
Dies haben wir unserem OB zukommen lassen:
Sehr geehrter Herr Feldmann,
Eltern und Mitarbeiter der 4 frankfurter bilingualen Kindergärten Nezabudka verfolgen mit größtem Interesse den Verlauf von Kampagnen aller OB-Kandidaten.
Wir haben Ihren Besuch unserer Einweihungsfeier in der Nezabudka 5 im September sehr geschätzt, auch Ihre Rede hat uns beeindruckt. Danke, dass Sie die Zeit für Gespräche mit den Eltern gefunden haben und mit uns gegessen haben!
Wir als Wähler haben Fragen an alle 12 Bewerber um das Amt des Chefs im Rathaus.
Ihre Antworten würden uns sehr interessieren und die Qual der Wahl im März mindern.

1. Obwohl mehr als 50% frankfurter Kids Migrationshintergrund haben und mehrsprachig sind, haben bilinguale Kitas immer noch einen Exotenstatus und werden als etwas Besonderes angesehen. Was werden Sie als OB ändern?

2. Wenn man aus dem Westend zum Spielplatz oder Spaziergang an den Main möchte, muss man durch die ekeligste Gegend des Bahnhofsviertels laufen. Kinder haben Angst durch das Viertel zu laufen, weil vor allem Drogen auf offener Straße verkauft und konsumiert werden.
Was sind Ihre konkreten Pläne, die betroffenen Straßen sicherer zu machen?

Oberbürgermeister Peter Feldmann antwortete prompt:
„Bilinguale Angebote für Frankfurter Kinder werden stetig ausgebaut. Sie haben recht, dass gerade für die Kleinen der Ausbau schneller vorangehen sollte. Der Ausbau an Betreuungsplätzen wird aber von Herrn Feldmann mit höchster Priorität verfolgt. Insofern geht es darum, Jedem Kind einen Betreuungsplatz anbieten zu können. Bei über 2.000 Kindern, die pro Jahr in Frankfurt dazu kommen, ist das eine große Aufgabe. Aber auch die Qualität darf darunter nicht leiden und so wird auch hierauf ein besonderer Fokus gelegt. So gibt es neben den bilingualen Kitas auch bereits einige Schulen, die solche Angebote machen – von Italienisch über Französisch zu Englisch; von Grundschulen bis zum Abitur. Da neue Gymnasium am Römerhof, welches nach den Sommerferien in Betrieb genommen wird, wird einen bilingualen Spanischzweig haben. Sie sehen also, dass intensiv an dem Ausbau bilingualer Angebote gearbeitet wird. Dies ist auch für eine. Stadt wie Frankfurt von großer Bedeutung, denn die Internationalität ist gerade auch für Herrn Feldmann einer der großen Punkte, die die Stadt ausmachen und was befördert werden muss.

In Sachen Sicherheitslage im Bahnhofsviertel ist es so, dass durch den Druck von Herrn Feldmann eine Sondereinheit der hessischen Polizei vor kurzem im Bahnhofsviertel eingerichtet wurde. 137 neue Polizeibeamtinnen und -beamten sind nun ausschließlich für dieses Quartier abgestellt und sichern dieses. Darüber hinaus möchte Herr Feldmann gerne eine Alkoholverbotszone einrichten, um auch so zusätzliche Sicherheit zu schaffen.
Liebe Grüße Team Peter Feldmann“