Wir möchten Ihnen heute unseren Kooperationsparter Uli Hess von Bio-Hopper vorstellen.

Er ist Experte im Anbau und Vertrieb von Bio-Lebensmitteln und beliefert Nezabudka wöchentlich mit diesen:

Wie ist die Idee Ihres Unternehmens entstanden?

Von einer Bauerngemeinschaft wurde in Langgöns im Mai 1986 das Biomobil gegründet – von einem gemeinsamen Lastwagen wurde biologisch angebautes Gemüse direkt verkauft, in den Folgejahren entwickelte sich der Betrieb – unter verschiedenen Inhabern hin zum Bio-Hopper Lieferdienst. Vor allem durch einige junge Biobauern, die sich zu Zeiten, als es noch so gut wie keine Bioläden gab, überlegt haben wie sie ihre Produkte vermarkten koennten ist die Idee der Bio-Kiste als Abo entstanden. Dies eröffnete den Bio-Landwirten eine Absatzmöglichkeit ihrer Produkte ohne sich dem Preisdiktat des konventionellen Großhandels auszusetzen. Nachdem ich einige Jahre, während meiner Zeit als Student der Agrarwissenschaft, die Biokisten für die frühere Besitzerin ausgefahren habe, konnte ich den Betrieb 2006 übernehmen. Seitdem habe ich durch immer neue Kontakte zu Biolandwirten der Region die Produktpalette weiter ausgebaut und durch das Angebot z.B. reiner Regionalkisten die Idee teilweise zu ihren Wurzeln zurückgeführt. Nach dem Umzug auf den eigenen Hof in Friedberg Ossenheim habe ich mit meiner Frau neben dem Hofladen auch ein Hofcafe entwickelt, dass sich wegen unserer Huehner, Enten und Eseln und dem kleinen Spielplatz zum Ausflugsziel entwickelt.

Wer ist Ihre Zielgruppe?

Alle Menschen, die sich besonders für die Qualität von Lebensmitteln und deren Herkunft interessieren. Dabei ist von Studenten bis zu Rentnern jede Altersgruppe vertreten. Wir beliefern neben den vielen Privathaushalten auch viele Kindergaerten und Firmen, die ihren Mitarbeitern meist frisches Obst anbieten..

Wie wird das Thema „Nachhaltigkeit“ in Ihrem Unternehmen behandelt?

Das Thema Nachhaltigkeit spielt bei uns eine zentrale Rolle. Wir beziehen und vermarkten ausschließlich biologische Lebensmittel – dabei bekommen wir einen Großteil unseres Gemüses von unseren regionalen Biobauern. Diese Lebensmittel werden in einem Pfandkistensystem geliefert, in einem solchen System liefern wir auch aus, so dass so gut wie kein Verpackungsmüll anfällt. Darüberhinaus haben wir durch den Direktbezug bei unseren Landwirten die kürztmöglichen Wege beim Transport – dies wirkt sich natürlich auch positiv auf die Frische aus. Die biologische Landwirtschaft ist ja gerade auf Nachhaltigkeit ausgerichtet – dies gilt für den ökologischen Bereich und durch die fairen Preise, die wir unseren Lieferanten zahlen, auch für den sozialen Bereich.

Wie verläuft die Zusammenarbeit mit Kindergärten-Nezabudka?

Die Nezabudka-Kindergärten wurden von Anfang an von uns beliefert, zunächst Nezabudka 1, dann die weiteren Filialen. Wir kommen jede Woche dienstags und bringen alle bestellten Artikel in die Kuechen der Einrichtungen. Wir freuen uns und sind stolz auf diese jahrelange, vertrauensvolle Zusammenarbeit. Natürlich gewähren wir Nezabudka- wie anderen Kindergaerten auch – einen Rabatt, um die Versorgung der Kleinsten mit Biolebensmitteln noch zu unterstützen.

Der heutige Inhaber Uli Hess wurde 1975 in Frankfurt am Main geboren und wuchs in Friedrichsdorf im Taunus auf. Nach einer abgeschlossenen Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel beim Feinkost-Großhändler Günther Hellriegel GmbH in Oberhöchsstadt im Taunus, studierte er an der Justus-Liebig-Universität in Gießen Agrarwissenschaft. Bereits als Student lieferte er die Bio-Abo-Kisten an die Kunden der Vorbesitzerin Claudia Klein.

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