Rede zum Mitarbeiterneujahrsfest am 10.1.2014 von Julia Zabudkin, Gründerin und Geschäftsführerin der bilingualen Kindergärten Nezabudka, Vorstandsmitglied von Slowo e.V.

Ich begrüße Sie heute zu unserem traditionellen Neujahrsfest und wünsche Ihnen auch von meiner Seite ein glückliches und gesundes Jahr 2014.

Kinder lernen von uns und wir lernen von den Kindern und dass ist völlig normal. Zum Beispiel findet unsere heutige Party unter dem Motto der Goldenen Zwanziger statt. Warum eigentlich?

In den vergangenen Monaten haben nämlich die Kinder von Nezabudka 2 das Thema prosaisch und poetisch unter der Anleitung von unserem Kreativgeist Katja Golovin erkundet und wir ließen uns von der Begeisterung der Kinder anstecken.

Haben Sie keine Angst – unsere goldenen Zwanziger enden lange bevor der Börsenkrach kommt.

Das Jahr 2013 war unser Jahr der Bewegung. Logisch, denn das Jahr davor war das Jahr der Gesundheit. Und Gesundheit und Bewegung hängen bekanntermaßen unzertrennlich zusammen.

Ich erlaube mir heute eine Zeitreise durch das Jahr 2013 zu unternehmen, ganz im Sinne des sportlichen Schwerpunktes des Jahres. Das wird eine rasante Zeitreise sein, damit sie noch Zeit für das Buffet haben.

Wie jedes Jahr gingen wir im Januar an den Start. Dieser Monat hat mit einem sorbischen Brauch „der Vogelhochzeit“ begonnen und uns fest in seinen Bann gezogen.

Im Februar liefen wir bei einer Art Marathon ins Ziel, denn wir haben unsere pädagogische Konzeption endlich verschriftlicht, gestaltet und gedruckt.

Im März haben wir die Nezabudka-Achse von Süden nach Norden geschlagen. Bald darauf sprossen im Garten von N4 grüne Pflanzen in die Höhe, dank der Hobbygärtnerin Olga.

Im Mai haben wir eine riesen Truppe zusammengetrommelt und mit dem Sprung ins kalte Waser einen Volkslauf veranstaltet, den ersten seiner Art.

Der Juni hat uns eine Staffel der Sommerfeste gebracht (Themen wie „Kreise, Ecken“, „Zirkus“, „Natur“, „Piraten“) und die Tiefe und Weite der Talente der vier Teams vor Augen geführt.

Der Juli hat das Team von N3 auf die Probe gestellt mit dem Verlust einiger Mitarbeiter. Dank der Gelenkigkeit und der Flexibilität des Teams, der Rückkehr früherer Mitarbeiter, die ihre Ausbildung erfolgreich absolviert haben, und den Möglichkeiten, die wir als Träger haben, die Mitarbeiter dort einzusetzen, wo der Bedarf am höchsten ist, konnte das Team wieder gestärkt werden.

Ab August mussten wir viel kombinieren, denn es wurde eng. Das Spielfeld von N2 wurde von mehreren Mannschaften belegt. Doch statt sich wie beim Eishockey vom Eis zu stoßen, machten wir gemeinsame Pirouetten, auch wenn es sich manchmal wie ein dreifacher Achsel anfühlte.

Um beim Thema Eis zu bleiben, die Mannschaft von N1 musste im September im fliegenden Wechsel viele neue Mitarbeiter aufs Spielfeld bringen. Die hohe Qualität der Arbeit konnte aufgrund der großen Erfahrung Leitung und der hervorragenden Arbeit des Teams erhalten bleiben.

Oft gibt es im Sport Musikeinlagen. Bei uns war der Herbst musikalisch und theatralisch geprägt, wir haben kleine und große Bühnen betreten und bespielt: Teilnahme an der interkulturellen Woche mit dem Stück „Bremer Stadtmusikanten“, Auftritt auf der interkulturellen Bühne mit dem Programm „U Lukomorja“ mit den Beträgen „Frau Holle“ und „Kem byt‘?“ und der Auszeichnung als Felix-Musik-Kita von N2 und kurz darauf auch der N3.

Im Oktober haben wir mit der Frauenstaffel erfolgreich an dem Frankfurter Marathon teilgenommen und dort den 43. Platz belegt. In der Disziplin, eine Konsultationskita zu werden, führen wir das Feld in FFM allerdings an!

Wir waren Gastgeben für mehrere Teams aus dem Ausland. Wir empfingen und betreuten die Pädagogen aus Vilnius, Krasnodar und Moskau.

Wir spielten fair und haben uns im November an einer großartigen Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ beteiligt.

Das Jahr 2014 ist das Jahr unserer Jubiläen (alle benennen), deshalb haben wir im Dezember beschlossen, die zweite Folge unseres Nezabudka- Films zu drehen. Der Codename ist „Wohin geht Ded Moroz?“.

2013 haben wir uns viel bewegt und 2014 wollen wir viele Punkte miteinander verbinden und wählten deshalb das Thema „Netzwerke“ zum Motto für das Jahr. Ich bin mir sicher, dass es uns viel Positives bringen wird, denn Netzwerke voller Freunde und Kooperationspartner bereichern unser Leben.

Zum Abschluss möchte ich mich bei Ihnen allen bedanken. Ihre Arbeit ist sinnvoll, kostbar und wichtig und Sie tun sie verantwortungsvoll und hervorragend!

Danke Ihnen und feiern Sie schön!