Rede zum Mitarbeiterneujahrsfest am 12.1.2013 von Julia Zabudkin, Gründerin und Geschäftsführerin der bilingualen Kindergärten Nezabudka

In jedem Jahr gibt es einen Zeitpunkt, an dem wir eine Rückschau ziehen und Zukunftspläne schmieden. Ich möchte, dass wir das vergangene Jahr nicht aus der Perspektive „was wir alles bekommen haben“, sondern aus dem Blickwinkel „was wir alles geschafft und gegeben haben“ betrachten. Auch die Zukunft möchte ich mit Ihnen gemeinsam so gestalten, dass wir uns zurechtlegen, was wir alles machen können, um sich selbst und der Umgebung etwas zu geben und zu schenken: Freude, Gesundheit und Erfolg!

Das vergangene Jahr war für Nezabudka erneut ein Erfolg (einige Highlights werde ich gleich noch herausstellen) und das ist Ihnen allen zu verdanken.

Wir sind im Jahr 2012 an einem Punkt angekommen, an dem es spürbar ist, dass wir uns in einem Wandelprozess befinden. Jede Einrichtung geht ihren selbstbewussten Weg und setzt gezielt Schwerpunkte. Zu der großen, Konzept übergreifenden Aufgabe der Sprachförderung haben unsere Kindergärten zusätzliche Themen wie Integration, Theater und Haus der Kleinen Forscher in Angriff genommen und umgesetzt.

Die vergangenen zwölf Monate bei Nezabudka wurden gezielt der alltagsinterten Sprachförderung gewidmet. Sie, das Kollegium von Nezabudka, haben neben Ihrer tagtäglichen Arbeit viele Stunden damit verbracht sich mit einer externen Spracherziehungsexpertin zu treffen, thematische Elternabende durchzuführen und die Anwendung und den Fortschritt der Sprachförderung in Ihren Teamsitzungen zu besprechen. Für dieses Engagement danke ich Ihnen ganz herzlich.
Besonders erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass wir mittlerweile in jeder unserer Einrichtungen eine Vorschulgruppe betreiben. Diese stellen ein herausragendes Merkmal im Konzept der Nezabudka-Kindergärten dar. Auch unsere Krippen sind sehr wichtig. Die ganz kleinen Kinder fühlen sich dort puddelwohl. Ob in der Betreuung der Kleinen oder der Großen, Sie leisten eine hervorragende Arbeit!
Unsere Organisation unter der Trägerschaft des Vereins Slowo wächst und gedeiht. 2012 konnten wir 8 neue Kolleginnen und Kollegen für Nezabudka begeistern: Tamara Kirillow, Nina Kaufmann, Christop Patronas, Iwan Tichanow, Lesia Rewutska, Katarina Cholkin, Olga Dak und Larissa Sklarova.
Die Leiterin von N2, Mira Gloos, wurde im Februar 2012 zum zweiten Mal Mutter. In ihrer Mutterschutzzeit wurde sie sehr gut von Vera Sentschanko vertreten. Auch 2013 werden wir eine ähnliche Situation haben, da Alexandra Mayer am 3. Januar ihr zweites Kind bekommen hat und seit Dezember von einer Doppelspitze in Gestalt von Katja Kremer und Melanie Toth vertreten wird. Die gelungenen Vertretungen machen deutlich, dass die Qualität unserer Mitarbeiter auf einem sehr hohen Niveau liegt.
Auch unser gesamtes Hilfspersonal verdient einen riesigen und herzlichen Dank. Die Warenwirtschaft von Nezabudka funktioniert wie ein Uhrwerk, unsere Küchenfeen sind viel besser als Tischlein-deck-dich und unsere Reinigungskräfte verwandeln täglich Chaos in Ordnung. Vielen Dank!
Schon bald werden wir mit Nezabudka 4 an den Start gehen und 45 neue Kinder bei uns aufnehmen.
An dieser Stelle darf ich die Kolleginnen unserer neusten Einrichtung herzlich begrüßen.

Bei all dem Wachstum sehe ich die größte Aufgabe, die wir noch vor uns haben, darin, das einzigartige Profil und die besondere Identität von Nezabudka zu bewahren und sich dabei weiterzuentwickeln. Die Persönlichkeiten an der Führungsspitze der Einrichtungen sind dieser Aufgabe gewachsen und haben meine volle Unterstützung.

Kulturelles Selbstverständnis wurde zu unserem übergreifenden Thema, da die Begriffe deutsch und russisch nicht mehr ausreichen, um unsere Arbeit zu beschreiben. Es ist viel mehr, es ist unsere einzigartige, von den beiden Sprachräumen bereicherte Kultur, die wir leben und gemeinsam entwickeln.
Ein weiteres Thema, das uns bewegt… Kinder brauchen Frauen und Männer. Mit diesem Slogan ist die Bundesaktion von LAG gestartet. Da wir diese Meinung teilen, nehmen wir aktiv an der Aktion teil und sind stolz darauf, dass die Zahl der Kollegen bei uns stabil bleibt.
2012 haben wir symbolisch das Jahr der Gesundheit gekürt. 2013 wird das Jahr der Bewegung, denn unser Leben ist eine ständige Bewegung. Wir können diesen Begriff auf vielfältige Weise betrachten:
  • Als Zugang und Abgang von Eltern, Kindern, Kolleginnen und Kollegen
  • Schritte in der Entwicklung bei den Kindern, den Eltern und jedem von uns
  • Als Suche nach neuen Herausforderungen
  • Als Erweiterung unseres Betätigungsfeldes (neue Aufgaben, neue Kitas, neue Bereiche)
  • Als grundsätzliches Merkmal unserer Zeit
  • Im sportlichen Sinne, um auf den Geschmack der körperlichen Ertüchtigung zu kommen
  • Als Ausrichtung der pädagogischen Arbeit
Mit diesem Schwerpunkt möchten wir nachhaltige Veränderungen anstoßen, um in jeglicher Hinsicht fit zu bleiben.

Alles was Sie tun, machen Sie mit Vergnügen, genießen Sie es, sehen Sie das Positive um Sie herum.

Das nächste Jahr ist das Jahr der Schlange, aber keine Angst! Wie Sie wissen ist die Schlange eines der widersprüchlichsten Lebewesen. Einerseits ist sie ein Symbol des Bösen, das dafür gesorgt hat, dass Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden. Andererseits ist Kaa aus dem Dschungelbuch als Symbol der Weisheit bekannt.
Im nächsten Jahr wollen wir lernen, die Gegensätze und Widersprüche, aus denen unser Leben besteht, zu verbinden: sich selbst zu verwirklichen im Privaten wie auch auf der Arbeit, auf die Gesundheit zu achten und sich im Beruf zu engagieren, den Alltag zu bewältigen und dabei Gedanken über das Große und Weite zu haben.

Liedtexte zum Slowo-Neujahrsfest

Das alles ist Slowo

Nezabudka hat man hier erfunden, vielen Dank für die schönen Stunden.
Wir sind die glücklichsten Russen auf dieser Welt, wir sind gemeinnützig
und haben kein Geld.
Am Samstag ist der Laden voll, die Kinder lernen Russisch und das ist
wundervoll.
Die Puschkin-Schule ist der nächste Schritt, glaubt daran und macht alle
mit!

Jeder ist hier willkommen, dem es gefällt, wir sind der coolste Verein auf
dieser Welt…

Nur eine Kleinigkeit ist hier verkehrt, dass Natascha keine S-Klasse fährt…
S-Klasse fährt…

Das alles ist Slowo, das sind alles wir,
das gibt es nirgendwo anders, nur hier, nur hier.
Все это Слово, все это мы, wir lernen und wir leben hier!

Erzieher Haben Freude

Einmal hab ich rein aus Zufall an einer Kita vorbeigeschaut,
Und dort haben viele Kinder an einer Burg herumgebaut,
Und daneben stand ein Jüngling und der war total vergnügt,
Vom Beruf war er Erzieher, die Berufswahl ist ihm geglückt!

Oh, wie liebe ich meine Arbeit, deren Sinn kenne ich genau,
Meiner Arbeit werd‘ ich treu sein, im Gegensatz zu meiner Frau,
Niemals werd‘ ich sie verlassen, niemals werd‘ ich von ihr geh‘n,
Mit den Kids auf Wolke Sieben, weil wir uns so gut verstehen.

Die Vampire werden Metzger, jeder Spinner – Architekt,
Ingenieure gibt es auch, was sie bau‘n ist nicht perfekt ,
Bäcker haben viel zu meckern, Kellner hängen an der Bar,
Wer Erzieher wird hat Freude und findet‘s Leben wunderbar!

Warte Nicht auf Mich

Ich steige bald schon in die S-Bahn, doch ich hab‘ immer noch zu tun,
Lass‘ uns später weiterreden…
Die ganzen Eltern stehen hier und reden tun sie nur mit mir,
Also warte nicht, hol‘ dir lieber noch ein Bier!

Morgen geh‘n wir ins Theater, doch nicht mit dir, mit den Piraten,
Und mit den Spatzen üben wir ein neues Lied.
Zweisprachig sind wir mit den Kids, das ist mein Ernst und ist kein Witz,
Erziehung geht nicht ohne Geistesblitz!

Muss noch das Neujahrsfest retten, denn bald ist schon der Tag!
Dem Ruprecht noch den Schlitten fetten, für Ded Moroz den alten Sack,
Denn er ist wirklich alt…
Muss noch das Neujahrsfest retten, im Kindergarten hab‘n wir Spaß!

Rede zum Mitarbeiterneujahrsfest am 12.1.2013 von Julia Zabudkin, Gründerin und
Geschäftsführerin der bilingualen Kindergärten Nezabudka

In jedem Jahr gibt es einen Zeitpunkt, an dem wir eine Rückschau ziehen und Zukunftspläne
schmieden. Ich möchte, dass wir das vergangene Jahr nicht aus der Perspektive „was wir alles
bekommen haben“, sondern aus dem Blickwinkel „was wir alles geschafft und gegeben haben“
betrachten. Auch die Zukunft möchte ich mit Ihnen gemeinsam so gestalten, dass wir uns
zurechtlegen, was wir alles machen können, um sich selbst und der Umgebung etwas zu geben und
zu schenken: Freude, Gesundheit und Erfolg!

Das vergangene Jahr war für Nezabudka erneut ein Erfolg (einige Highlights werde ich gleich noch
herausstellen) und das ist Ihnen allen zu verdanken.

Wir sind im Jahr 2012 an einem Punkt angekommen, an dem es spürbar ist, dass wir uns in einem
Wandelprozess befinden. Jede Einrichtung geht ihren selbstbewussten Weg und setzt gezielt
Schwerpunkte. Zu der großen, Konzept übergreifenden Aufgabe der Sprachförderung haben unsere
Kindergärten zusätzliche Themen wie Integration, Theater und Haus der Kleinen Forscher in Angriff
genommen und umgesetzt. Die vergangenen zwölf Monate bei Nezabudka wurden gezielt der
alltagsinterten Sprachförderung gewidmet. Sie, das Kollegium von Nezabudka, haben neben Ihrer
tagtäglichen Arbeit viele Stunden damit verbracht sich mit einer externen Spracherziehungsexpertin
zu treffen, thematische Elternabende durchzuführen und die Anwendung und den Fortschritt der
Sprachförderung in Ihren Teamsitzungen zu besprechen. Für dieses Engagement danke ich Ihnen
ganz herzlich.

Besonders erwähnenswert finde ich die Tatsache, dass wir mittlerweile in jeder unserer
Einrichtungen eine Vorschulgruppe betreiben. Diese stellen ein herausragendes Merkmal im Konzept
der Nezabudka-Kindergärten dar. Auch unsere Krippen sind sehr wichtig. Die ganz kleinen Kinder
fühlen sich dort puddelwohl. Ob in der Betreuung der Kleinen oder der Großen, Sie leisten eine
hervorragende Arbeit!

Unsere Organisation unter der Trägerschaft des Vereins Slowo wächst und gedeiht. 2012 konnten
wir 8 neue Kolleginnen und Kollegen für Nezabudka begeistern: Tamara Kirillow, Nina Kaufmann,
Christop Patronas, Iwan Tichanow, Lesia Rewutska, Katarina Cholkin, Olga Dak und Larissa Sklarova.

Die Leiterin von N2, Mira Gloos, wurde im Februar 2012 zum zweiten Mal Mutter. In ihrer
Mutterschutzzeit wurde sie sehr gut von Vera Sentschanko vertreten. Auch 2013 werden wir eine
ähnliche Situation haben, da Alexandra Mayer am 3. Januar ihr zweites Kind bekommen hat und seit
Dezember von einer Doppelspitze in Gestalt von Katja Kremer und Melanie Toth vertreten wird. Die
gelungenen Vertretungen machen deutlich, dass die Qualität unserer Mitarbeiter auf einem sehr
hohen Niveau liegt.

Auch unser gesamtes Hilfspersonal verdient einen riesigen und herzlichen Dank. Die Warenwirtschaft
von Nezabudka funktioniert wie ein Uhrwerk, unsere Küchenfeen sind viel besser als Tischlein-deck-
dich und unsere Reinigungskräfte verwandeln täglich Chaos in Ordnung. Vielen Dank!

Schon bald werden wir mit Nezabudka 4 an den Start gehen und 45 neue Kinder bei uns aufnehmen.
An dieser Stelle darf ich die Kolleginnen unserer neusten Einrichtung herzlich begrüßen.

Bei all dem Wachstum sehe ich die größte Aufgabe, die wir noch vor uns haben, darin, das
einzigartige Profil und die besondere Identität von Nezabudka zu bewahren und sich dabei
weiterzuentwickeln. Die Persönlichkeiten an der Führungsspitze der Einrichtungen sind dieser
Aufgabe gewachsen und haben meine volle Unterstützung.

Kulturelles Selbstverständnis wurde zu unserem übergreifenden Thema, da die Begriffe deutsch
und russisch nicht mehr ausreichen, um unsere Arbeit zu beschreiben. Es ist viel mehr, es ist unsere
einzigartige, von den beiden Sprachräumen bereicherte Kultur, die wir leben und gemeinsam
entwickeln.

Ein weiteres Thema, das uns bewegt… Kinder brauchen Frauen und Männer. Mit diesem Slogan ist
die Bundesaktion von LAG gestartet. Da wir diese Meinung teilen, nehmen wir aktiv an der Aktion teil
und sind stolz darauf, dass die Zahl der Kollegen bei uns stabil bleibt.

2012 haben wir symbolisch das Jahr der Gesundheit gekürt. 2013 wird das Jahr der Bewegung, denn
unser Leben ist eine ständige Bewegung. Wir können diesen Begriff auf vielfältige Weise betrachten:







Als Zugang und Abgang von Eltern, Kindern, Kolleginnen und Kollegen
Schritte in der Entwicklung bei den Kindern, den Eltern und jedem von uns
Als Suche nach neuen Herausforderungen
Als Erweiterung unseres Betätigungsfeldes (neue Aufgaben, neue Kitas, neue Bereiche)
Als grundsätzliches Merkmal unserer Zeit
Im sportlichen Sinne, um auf den Geschmack der körperlichen Ertüchtigung zu kommen
Als Ausrichtung der pädagogischen Arbeit

Mit diesem Schwerpunkt möchten wir nachhaltige Veränderungen anstoßen, um in jeglicher Hinsicht
fit zu bleiben.

Alles was Sie tun, machen Sie mit Vergnügen, genießen Sie es, sehen Sie das Positive um Sie herum.

Das nächste Jahr ist das Jahr der Schlange, aber keine Angst! Wie Sie wissen ist die Schlange eines der
widersprüchlichsten Lebewesen. Einerseits ist sie ein Symbol des Bösen, das dafür gesorgt hat, dass
Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden. Andererseits ist Kaa aus dem Dschungelbuch
als Symbol der Weisheit bekannt. Im nächsten Jahr wollen wir lernen, die Gegensätze und
Widersprüche, aus denen unser Leben besteht, zu verbinden: sich selbst zu verwirklichen im Privaten
wie auch auf der Arbeit, auf die Gesundheit zu achten und sich im Beruf zu engagieren, den Alltag zu
bewältigen und dabei Gedanken über das Große und Weite zu haben.

[Das alles ist Slowo.mp3]

[Erzieher haben Freude.mp3]

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